Studierendenausweis

Foto für den Studierendenausweis 2026: Vorgaben der Hochschulen

Aktualisiert am 04.11.2026

Für den Studierendenausweis, auch Studentenausweis oder Campuscard genannt, laden Sie meist ein digitales Foto im Hochschulportal hoch. Jede Hochschule legt ihre Regeln selbst fest. Hier sehen Sie die Vorgaben von 12 Hochschulen im Vergleich.

Keine der 12 Seiten verlangt ausdrücklich ein biometrisches Foto. Vier schreiben sogar, dass es keines sein muss.
Seitenverhältnis
Meist 3:4
Datei
Meist JPG
Biometrisch?
Meist nicht nötig
Einreichen
Meist online

Was Hochschulen vom Foto verlangen

Eine einheitliche Regel gibt es nicht. Beim Vergleich der 12 Hochschulseiten zeigt sich aber ein klares Muster:

  • Seitenverhältnis: 8 der 12 Hochschulen nennen 3:4 oder etwa 3:4. Das klassische Passbildformat 35 × 45 mm ist etwas breiter und wird beim Upload je nach Portal beschnitten oder verzerrt.
  • Dateiformat: 6 Hochschulen nennen nur JPG. Mit einem JPG sind Sie also am sichersten, PNG geht nicht überall.
  • Nicht biometrisch: KIT, Kiel, Hannover und Siegen schreiben ausdrücklich, dass kein biometrisches Foto nötig ist. Die RWTH verzichtet bewusst auf einen Teil der Passbildvorgaben.
  • Gut erkennbar: Sie sind allein auf dem Bild, das Gesicht ist frei und gut ausgeleuchtet, der Hintergrund ruhig.
  • Keine Spaßbilder: Die RWTH und Siegen nennen Grimassen ausdrücklich als ungeeignet.
Mimik ist nicht überall gleich geregelt: Die RWTH erlaubt ausdrücklich ein Lächeln, die Uni Koblenz bittet um einen neutralen Gesichtsausdruck. Ein entspannter Gesichtsausdruck mit geschlossenem Mund passt bei beiden.

Die Vorgaben von 12 Hochschulen im Vergleich

Die Tabelle gibt wieder, was die Hochschulen selbst schreiben (geprüft am 04.11.2026). Der Name führt jeweils zur Originalseite. „Keine Angabe“ heißt, dass wir auf dieser Seite nichts dazu gefunden haben.

Hochschule Datei Verhältnis Größe Besonderheiten
RWTH Aachen (BlueCard) JPG 3:4 Mind. 212 × 283 px, max. 10 MB Lächeln erlaubt, Grimassen nicht. Hintergrund möglichst neutral.
TU München (StudentCard) JPG oder PNG Ca. 3:4 Mind. 102 × 135 px, max. 500 KB Gesicht füllt 70–80 % der Bildhöhe.
Uni Münster JPG, PNG u. a. 3:4 Ideal 480 × 640 px, mind. 240 × 320 px, max. 9 MB Ähnlich wie ein Passfoto empfohlen. Hintergrund ohne Schatten.
KIT Karlsruhe (KIT-Card) Keine Angabe 3:4 Mind. 260 × 346 px Nicht biometrisch. Seite von 2018.
Uni Kiel (CAU Card) JPG, PNG wird akzeptiert 3:4 Breite 210–450 px, Höhe 280–600 px Nicht biometrisch. Gesicht füllt 60–90 % der Bildhöhe. Seite von 2018.
Uni Koblenz (UniCard) JPG 3:4 Mind. 450 × 600 px, max. 2 MB Neutraler Gesichtsausdruck. Foto höchstens zwei Jahre alt.
Uni Hannover (LeibnizCard) JPG, PNG oder BMP Zuschnitt beim Upload Mind. 201 × 272 px Nicht biometrisch. Nicht per Post oder E-Mail schicken.
Uni Siegen (USiCard) JPG 4:3 (Beispiele im Hochformat) Max. 1 MB Nicht biometrisch. Neutraler Hintergrund, nur das Gesicht.
Uni Hildesheim (UNI card) JPG 3:4, z. B. 480 × 640 px Max. 50 kB Nur das Gesicht, möglichst weißer Hintergrund.
Uni Mainz (JGU-Ausweis) Keine Angabe Keine Angabe Mind. 200 × 200 px, max. 10 MB Passbild für den digitalen Ausweis in der App.
DHBW Karlsruhe JPG Keine Angabe Mind. 200 × 200 px, max. 5 MB Einfarbiger, heller Hintergrund.
DHBW Villingen-Schwenningen JPG Hochformat, ideal 3:4 Max. 5 MB Vor Studienbeginn über das Formular hochladen.
Ihre Hochschule fehlt?: Suchen Sie nach dem Namen Ihrer Hochschule und „Foto hochladen“ oder dem Namen der Karte, zum Beispiel BlueCard oder Campuscard. Die Vorgaben stehen meist beim Studierendenservice oder direkt im Upload-Portal.

So machen Sie das Foto selbst

Ein Handy reicht aus. Mit diesen Schritten erfüllt das Foto die häufigsten Vorgaben:

1
Stellen Sie sich vor eine helle, einfarbige Wand, mit etwas Abstand, damit kein Schatten entsteht.
2
Nutzen Sie gleichmäßiges Licht, am besten Tageslicht von vorn. Direktes Sonnenlicht und Blitz erzeugen harte Schatten.
3
Lassen Sie jemanden das Foto auf Augenhöhe aufnehmen, oder nutzen Sie den Selbstauslöser. Selfies aus kurzer Distanz verzerren das Gesicht.
4
Schauen Sie gerade in die Kamera. Das Gesicht bleibt frei, ohne Sonnenbrille und ohne Kopfbedeckung (außer aus religiösen Gründen).
5
Schneiden Sie das Bild auf 3:4 im Hochformat zu, speichern Sie es als JPG und prüfen Sie die Dateigröße Ihrer Hochschule.

Kostenlos selbst machen oder unser Tool nutzen?

Wenn Ihr Foto gut gelingt und Sie es selbst zuschneiden können, brauchen Sie nichts zu bezahlen. Unser Tool spart Ihnen diese Arbeit für 6,99 €:

  • Es schneidet das Foto automatisch auf 450 × 600 Pixel (3:4) zu. Das erfüllt die Mindestgrößen aller 12 Hochschulen in der Tabelle.
  • Es ersetzt den Hintergrund durch einen einfarbigen Hintergrund.
  • Es prüft unter anderem Schärfe, Belichtung und sichtbare Augen, bevor Sie etwas bezahlen.
  • Sie erhalten eine JPG-Datei für den Upload und zusätzlich eine Druckvorlage, falls Sie Abzüge brauchen.
Vor dem Hochladen prüfen: Die Entscheidung trifft Ihre Hochschule. Vergleichen Sie deshalb kurz deren Vorgaben. Unsere Testdatei war rund 50 kB groß und damit für das 50-kB-Limit in Hildesheim zu knapp.
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Häufige Fragen

Muss das Foto für den Studierendenausweis biometrisch sein?

Meist nicht. KIT, Kiel, Hannover und Siegen schreiben ausdrücklich, dass kein biometrisches Foto nötig ist, und keine der 12 geprüften Seiten verlangt es ausdrücklich. Maßgeblich sind die Vorgaben Ihrer Hochschule.

Darf ich auf dem Foto lächeln?

Das hängt von der Hochschule ab. Die RWTH Aachen erlaubt ein Lächeln ausdrücklich, Grimassen aber nicht. Die Uni Koblenz bittet um einen neutralen Gesichtsausdruck. Die meisten geprüften Seiten sagen dazu nichts.

Welche Größe braucht das Foto?

Am häufigsten wird das Seitenverhältnis 3:4 im Hochformat genannt. Die Mindestgrößen reichen von 102 × 135 Pixeln an der TU München bis 450 × 600 Pixel an der Uni Koblenz. Kiel erlaubt höchstens 450 × 600 Pixel. Auch die maximale Dateigröße unterscheidet sich stark, von 50 kB in Hildesheim bis 10 MB an der RWTH.

Kann ich mein biometrisches Passbild verwenden?

Oft ja, die Uni Koblenz nennt Passbilder sogar als besonders gut geeignet. Ein Passbild im Format 35 × 45 mm ist aber nicht genau 3:4. Prüfen Sie also, ob das Portal es zuschneiden lässt, sonst kann das Bild gestaucht werden.

Ist ein Handyfoto erlaubt?

Keine der geprüften Seiten schließt Handyfotos aus. Wichtig ist, dass Sie gut zu erkennen sind. Achten Sie auf gutes Licht, einen ruhigen Hintergrund und genug Abstand zur Kamera.

Was passiert, wenn das Foto nicht geeignet ist?

Das regelt jede Hochschule selbst. An der RWTH müssen Sie sich dann am BlueCard Service Point für 10 € neu fotografieren lassen. In Siegen müssen Spaßbilder auf eigene Kosten durch ein geeignetes Foto ersetzt werden. Die Uni Koblenz weist darauf hin, dass ein falsches Seitenverhältnis das Bild verzerren kann.

Ist ein Foto für den Studentenausweis dasselbe wie für den Studierendenausweis?

Ja. Studentenausweis, Studierendenausweis und Namen wie Campuscard, BlueCard oder LeibnizCard meinen denselben Ausweis. Die Vorgaben hängen von der Hochschule ab, nicht vom Namen.

Fazit

Ein gut erkennbares Porträt im Format 3:4 als JPG passt an den meisten geprüften Hochschulen. Ein biometrisches Passbild ist in der Regel nicht nötig. Prüfen Sie vor dem Hochladen kurz die Vorgaben Ihrer Hochschule, vor allem Dateigröße und Mimik.

Quellen

Die Angaben stammen von den in der Tabelle verlinkten Seiten der Hochschulen (Stand 04.11.2026). Die Seiten von KIT und Kiel stammen aus dem Jahr 2018 und sind womöglich nicht mehr aktuell. Passbild-SelberMachen.com ist ein privater Anbieter und steht in keiner Verbindung zu den genannten Hochschulen.

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